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Die Top-Gadgets

der Profi-Schwimmer

Es gibt viele Gadgets für Schwimmer am Markt – aber welches ist sinnvoll und welches nicht?

Wir haben erfolgreiche Leistungssportler gefragt, welche Hilfsmittel sie nutzen und warum.
Unsere Gadget-Experten sind Elena Semechin (geb. Krawzow), Scott Anderson und Finja Loges. Elena hat bei den Paralympics mehrfach Gold über die 100-m-Brust geholt, Scott kann bisher ein halbes Dutzend Triathlon-Titel vorweisen und Finja ist Mitglied der 1. Triathlon-Bundesliga.

Die drei Schwimmprofis haben schon viele Hilfsmittel ausprobiert, um ihr Training noch effizienter zu machen.
Hier verraten sie, welche Gadgets ihnen wirklich helfen.

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Schnorchel erleichtert das Atmen

Elena und Scott nehmen dieses Gadget fast immer mit in den Pool. „Das ist mein Lieblingshilfsmittel: Wenn ich den Schnorchel benutze, muss ich zum Atmen nicht mehr den Kopf rotieren und kann mich ganz auf die Technik konzentrieren“, erzählen Elena und Scott gleichermaßen.

Handpaddles trainieren die Muskulatur

Für Finja sind Handpaddles das Hilfsmittel Nr. 1 beim Training. „Ich muss beim Schwimmen mit ihnen deutlich mehr Kraft aufwenden und stärke so meine Arm- und Schultermuskulatur“, beschreibt sie die Wirkung der Paddles. „Ich merke regelrecht das sich der Widerstand im Wasser erhöht.“ Und gerade beim Kraulen kommt es ja auf starke Armmuskeln an. Wichtig sei allerdings, die passende Paddlegröße zu verwenden und das Hilfsmittel richtig anzuwenden, meint Finja. „Bei Schulterproblemen sollte man erst einmal ohne Paddles trainieren.“

© Lasse Popken

Pullbuoy hält Körper in Position

Ein weiteres beliebtes Gadget von Finja ist der Pullbuoy: „Er verhilft mir beim Kraftaufbau im Oberkörper zu einer guten Wasserlage. So kann ich mich während des Schwimmens auf meine Armbewegungen fokussieren.“ Einsteiger sollten allerdings beim Pullbuoy etwas vorsichtig sein. „Ich würde erst einmal mit der natürlichen Körperspannung und der Arm- und Beinarbeit an einer guten Wasserlage arbeiten“, rät Finja.

Tempotrainer fördert die Konzentration

Wenn Scott längere Strecken schwimmt, nutzt er eine Art Metronom. „Das piept in einer bestimmten Frequenz und hilft mir, konzentriert zu bleiben und gleichmäßig zu schwimmen.“ Auch bei schnelleren Intervallen hat sich das Gerät bewährt, um ein gleichbleibend hohes Tempo zu schwimmen. Befestigt wird der Tempotrainer meist unter der Badekappe, damit er gut zu hören ist.

Flossen sorgen für Geschwindigkeit

Auch Flossen verwendet Scott gerne – besonders bei Schwimmaufgaben, die er noch nicht so gut beherrscht: „Durch sie bekomme ich mehr Stabilität im Wasser“, findet der Triathlon-Weltmeister von 2021.

Unterschiedliche Meinungen beim Thema „Uhr“

Zu den weitverbreiteten Gadgets beim Schwimmen gehören auch Sport-Uhren. Hier gehen die Ansichten unserer Experten auseinander. Finja möchte ihre Sport-Pulsuhr nicht missen und hat sie bei jedem Schwimmtraining am Handgelenk. „Ich bekomme nicht nur meine Zeit, sondern auch die Bahnlänge, das Tempo, die Distanz und die Herzfrequenz angezeigt und kann die Daten hochladen und an meinen Trainer weiterleiten. Besser geht es nicht.“ Scott mag Sport-Uhren fürs Handgelenk dagegen gar nicht: „Das ,Einstechen‘ ins Wasser fühlt sich mit Uhr komisch an und ich schaue dauernd aufs Handgelenk, statt mich aufs Schwimmen zu konzentrieren.“

Schirm erhöht den Widerstand

Elena hat auch ein Gadget, das sie nicht mag, aber trotzdem nutzt. „Ich schnalle mir einen Gürtel um die Hüfte, an dem ein etwa 1,5 m langes Seil befestigt ist. An dem Seil hängt ein Stoffschirm dessen Größe variiert, je nachdem, wieviel Widerstand ich beim Schwimmen haben möchte.“ Das Hilfsmittel hat allerdings eine unangenehme Eigenschaft: „Sobald ich losschwimme, entfaltet sich der Schirm hinter mir ruckartig. Danach ziehe ich vom Gewicht her gefühlt einen LKW hinter mit her“, erzählt die Paralympics-Siegerin und lacht.

Turbinenschwimmanlage vereint viele Vorteile

Durch die individuell einstellbare Strömungsstärke der Turbinenschwimmanlage kann ein ähnlicher Trainingseffekt wie mit dem Schirm erzielt werden. Die Systeme haben zusätzlich den Vorteil, dass man sich frei im Wasser bewegen kann und nicht wie beim Schirm durch einen Gürtel in seiner Mobilität eingeschränkt wird. Der breite flussähnliche Volumenstrom der Gegenstromanlagen ermöglicht eine gute Wasserlage des Körpers, sodass man sich beim Schwimmen ganz auf die Technik konzentrieren kann. Welche Strömungsstärke gerade eingestellt ist, zeigt BOB an – das optional erhältliche Beleuchtete Optische Bedienfeld.

Wie bei allen Gadgets gilt natürlich auch hier: Jeder sollte ausprobieren, was ihm oder ihr nützt. Vielleicht konnten wir ja ein paar interessante Anregungen liefern.

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